Negotin, Serbien, den Durchbruch geschafft

Irgendwie standen ja die extremen Höhenmeter beim Durchbruch immer noch wie eine Wand in unseren Köpfen fixiert. Heute nach anstrengenden 105 km und mehreren hundert Höhenmetern ist der körperlich anspuchvollste Teil unserer Reise nach Constanta geschafft. Wir haben heute 2 Pässe und ein Bergle gemeistert. Nach genau 21 Tagen haben wir 2118 km hinter uns gebracht. Es war aber auch beeindruckend von ganz oben auf die engste Stelle der Donau zu blicken (siehe Bild). Wie sich da die Donau durchgebissen hat und dort auch eine starke Strömung aufweist . Die Fahrt war, mit Ausnahme von 10 km wilder Hoppelei vor Negotin, immer auf Landstrassen. Aber sehr aufregend und landschaftlich wirklich spannend. Nach dem etwas versiften Chalet gestern sind wir dafür heute in der Villa De Lux abgestiegen. Mit Swimmingpool und Klimaanlage für 25€ (fürs Doppel komplett. Zudem hat uns das Hotel noch ein Abendessen (3 Gänge) für 7€ pro Person angeboten. Unsere Wäsche ist grad in der Waschmaschine. Also die Reisekosten sind so minim. Morgen gehts weiter nach Bulgarien und Rumänien.

Golubinje Mela, Serbien voll in der Pampas, aber direkt an der Donau

Heute wieder ohne Frühstück los, da es in unserer Herberge kein Frühstück gab. So waren wir schon kurz vor sieben, on the road again. Immer auf der Suche nach einem Kaffee kamen wir unserem ersten richtigen Pass immer näher. Schnell noch bei einem Lädeli ein paar Zitronengutsli und ein Orangensaft eingeworfen, aber immer noch kein Kaffee! Wir rüttelten an Restauranttüren und klopften an vermeintliche Kaffeehaustüren: NIX! So gehts halt immer weiter und schon waren wir nach ein paar kleineren Bergen auf der nach oben dreispurigen Passstrasse. 5-6% Steigung über mehrere hundert Höhenmeter, dass war schon mühsam. Zudem kennst Du den Pass ja nicht Du weisst nicht wann Schluss ist. Der Blick von oben auf die Donau entschädigt für die Strapazen (siehe Bild). Aber kommt nochmals eine Steigung nach der nächsten Kurve? Aber irgendwann bist Du oben und nachträglich war es gar nicht so schwer. Natürlich das Zelt, die zwei schweren Seitentaschen, die 3l Ersatzwasser für den Notfall, all die persönlichen Sachen, all der Krempel machts nicht einfacher. Und schwuppdiwupps bist Du oben, ganz oben! Ein gutes Gefühl dass das geht. Die Abfahrt dann besonders herrlich, dein zuvor pitschnasses Hemedle ist nach ein paar Minuten trocken. Ein Heidenspass denn Du machst 5 km ohne viel zu tun. Tja und dann war es soweit, wir haben die 2000 km Marke überschritten. Also von Donaueschingen bis hierher sind es nach unserer Wegstrecke genau zweitausend Kilometer. Schon ein rechtes Stück, was mein alter Körper da noch zustandegebracht hat. So ein kleiner zusätzlicher Adrenalinstoss kommt da genau zum richtigen Zeitpunkt. Mit viel Schwung, sind wir nach 70 km dann in unserem Chalet, einfachster Standard angekommen. Mit Blick vom Bett auf die Donau, bin mal gespannt wie das hier weitergeht.

Golubac, Serbien kurz vor dem Donaudurchbruch

Eben heute ist Sonntag. Und die Sonne hat geschienen und morgen kommen sehr harte Bergetappen mit bis zu 1000 Höhenmetern? Aber erst zurück, gestern abend haben wir noch einen Österreicher getroffen der zum dritten mal von Constanta nach Wien macht, das war dann doch interessant. Zudem war im gleichen Hotel ein deutsches Pärchen mit einem Tandem. Die meinten Sie hätten nur 2 Wochen Zeit, aber mit dem Tandem über die Holperpisten, wo Du dauernd ausweichen musst, kann ich mir nicht vorstellen. Da noch ein grösseres Festle mit eigener Musikband bei uns im Hotel war, konnte man nicht sofort einschlafen und doch hatten wir das Frühstück auf 7 Uhr bestellt und Du musstest genau angeben was Du am morgen haben willst. Am nächsten morgen sind wir Punkt 10 vor sieben im Restaurant. Nach 10 Minuten bringt Sie uns endlich etwas aber leider nur einen Tee der war aber für die mit dem Tandem die noch gar nicht aufgetaucht waren. Schlussendlich sind wir erst kurz vor acht auf der Startrampe gestanden und sind dann losgefahren. Dieses mal mit Vollgas denn wir mussten um 10:30 auf der Fähre sein sonst hätten wir nochmals 3 h auf die nächste warten können. Die ersten 35 km haben wir dann in weniger als 1 3/4 h gemacht, aber dann kam noch eine undefinierbare Dammstrecke mit totalen Schlaglöchern. Trotzdem geschafft wir waren sicher 15 Minuten vor Fährenstart am Ablegepunkt. Fährhafen kann man diese Auffahrt aus feinem Kiesschotter nicht nennen. Aber eine beträchtliche Anzahl Autos, ein riesiges Wohnmobil und ca 5 Töff standen bereit.Endlich kam unsere Fähre angetuckert. Alleine das Beladen dauerte knappe 50 Minuten. Die Fähre war bis auf den allerletzten Platz gefüllt und die meisten Autofahrer konnten nicht mehr aussteigen (siehe Bild). Nach ca. 2 h waren wir happy wieder sicher von diesem Ding runterzusein. Auf dem Schiff sprach ich mit einer Thurgauerin die Mitte Mai in Frauenfeld gestartet ist und bis 1. August Zeit hat. Ganz alleine eine ca. 35 jährige wahrscheinlich Lehrerin, tough! Mittagessen gabs dann in Veliko Gradiste und so wären wir eigentlich relativ schnell in Golubac gewesen. Ja wenn da nicht mein grosser Bruder, der ja fast immer alles weiss und einen untrüglichen Orientierungssinn hat, nicht diesen echten Bock geschossen hätte. Nach einigen Umwegen übers Land sind wir dann aber endlich nach 80 km in unserer Unterkunft gelandet. (Anmerkung der Redaktion: Kann man so sehen, muss man aber nicht!) Gebucht weil es hiess man kann eine Waschmachine gratis verwenden. Hat gestimmt unsere Wäsche ist schon am schleudern.

Kovin, Serbien ca. 60 km hinter Belgrad

So, jetzt hat es nicht mehr viele Tourenfahrer, denn Belgrad ist für viele Endstation. Ja, es war auch eine sehr schwierige Etappe, Belgrad ist schlecht zu erreichen, saumässig viel Verkehr und alles eher unübersichtlich. Nachdem wir einen Kaffee getrunken hatten in Belgrad und unsere Sightseeing-Velotour beendet hatten, mussten wir auf der 4-spurigen Brücke raus aus Belgrad. Dann endlich der offizielle Veloweg, der geht aber über Wiesen und Äcker(siehe Bild des offiziellen Eurovelo6 Donauradweges) und endet in einer 10cm Spur die Du aber beinahe nicht erkennst weil überall verschiedene Gewächse 80cm hoch die Holperdiepolter Spur überdecken. Das Ergebnis: du fährst nur noch 6-8 km, reisst Dir die Beine mit Stachelgewächsen auf, verspürst ein aufregendes prickeln durch Brennesseln die noch brennen. Nach ca. 1h brechen wir die Übung ab und kehren über einen Sandberg auf die Landstrasse zurück. Das alles notabene bei einer Hitze von heute im max 44 Grad. Da kommst Du schon ins Grübeln was tust Du Dir hier eigentlich an. Doch mein Bruder Olaf fährt ja schon wieder vorraus und so fährt man einfach weiter. In solchen Situationen ist es prima zu zweit zu sein. So hatten wir dann auch ein sehr gutes Zmittag-Restaurant in Pancevo (super Cordonbleu-artiges Fleisch) . Die folgenden 50 km unseres 93km Pensums gingen dann auch mit vielen Trinkpausen um einiges besser. So dass wir jetzt ca. 1850 km auf dem Tacho haben und noch ca. etwas über 1000 vor uns. Wobei übermorgen in Rumänien kommen dann die extremen Steigungen, da des Donautal da wohl sehr eng wird und kein Platz mehr hat für Strassen unten im Tal.

Novi Banovci, Serbien kurz vor Belgrad

Leider gabs heute morgen Frühstück erst um 8 Uhr, so haben wir unser auch nachts viel zu warmes Blockhäuschen schon vor 7 Uhr verlassen und sind losgedüst. Die 18 km bis Novi Sad waren da sehr schnell absolviert und wir haben schon zum Frühstück Omelette bestellt und frisch gepressten O-Saft, lecker. Auch der Kaffee war besser als sonst. Das eigentliche Stadtzentrum haben wir nicht gefunden und so sind wir über Berg und Tal immer weiter. Du siehst viel, denn mit dem Velo bist Du nicht zu schnell und doch nicht ganz nah. Am morgen die vielen Jogger, LäuferInnen, HundegassigeherInnen, Kampfhundestolzgassigeheraberhund kaum noch haltenalleskönner. Auf dem Weg zur Arbeit sind nur wenig mit dem Velo unterwegs. Aber viele sind sehr fröhlich. So wirst Du vom alten Mann auf dem Bänkle angefeuert, einer alten Frau mit 2 Krücken bleibt nur noch der Mund offen stehen und ein anderer in der Bierrunde stehender zeigt auf sein Bier und ruft uns fröhlich „Benzin, Benzin, Benzin“ hinterher. Wir sagen no alcohol, aber sind uns nicht sicher ob der Kerl das verstanden hat. Natürlich gibts auch die ewigen Huper, oder lästigen Autofahrer die extra Gas geben. Es wird einem nicht langweilig. Zur Mittagszeit war keine Beiz in Sicht, so sind wir einfach in so ein Erlebnisbad ( siehe Bild), um eine Kleinigkeit zu essen und 2 Liter Mineralwasser reinzuschütten. Nach den 85 km von heute werden wir wohl morgen Belgrad erfahren und dann in Richtung rumänische Grenze vordringen. Dann hört das ewige wechseln der Währungen auf, denn Rumänien wird unsere letztes Land sein auf dem Weg nach Constanta. Natürlich werden wir noch schnell Bulgarien touchieren, aber vorerst mal ohne Geld zu wechseln. Aber jetzt bleiben wir mal erst noch in Serbien.

Futog, Donovac 15 km vor Novi Sad, Serbien

Ohne Frühstück (sollte erst um 8 ausgegeben werden) sind wir heute schon um 7:20 Uhr los. Absoluter Rekord, aber es wahr wohl auch gescheit, denn heute gab es nur ein Thema die Hitze. Glatte 43 Grad hat mein Tachothermometer ausgeworfen und die Strecke war vor dem mittag eher hügelig. Faszinierend was Dein Körper mit Dir bei dieser extremen Anstrengung macht, es tropft aus jeder Hautpore. wenn Du nur stehst ist Dein Hemd innert weniger Sekunden pitschnass. Du trinkst, alle Wasservorräte werden schnell aufgebraucht. Ob zum morgenkaffee, zum zmittag oder am Lädeli wo Du vorbeikommst, Du trinkst, trinkst und trinkst. Gerade dann wenn Du mit vierzig den Berg hinuntergefahren bist, dich trocken fühlst, dann gehts wieder rauf 6-8% Steigung, da wird die Geschwindigkeit auf 6km reduziert. Die Sonne brennt mit brachialer Gewalt auf Deinen Rücken und schon nach wenigen Metern bist Du pitschnass. Nach der nächsten Abfahrt wieder ganz trocken, und so ging das heute auf den ganzen über 90 Kilometern. In Vukovar sind wir an grossen Kriegerfriedhöfen vorbeigekommen und auch in vielen Dörfern wird den in den 1990 ern Gestorbenen gedacht. Im Ilok gerade kurz vor der Brücke rüber zum serbischen Erzfeind, haben wir genüsslich in einem 4 Stern Hotelkomplex den Dinner zu uns genommen. Um dann durch eine alte Siedlung ( man sieht noch viele Einschusslöcher) auf die Brücke nach Serbien zu kommen. Schon wieder eine neue Währung nach den Konar in Kroatien jetzt die Dinar in Serbien. Die Bankerin im Grenzort Backa Palanka schickt mich in die Wechselstube dort bekomme ich für 100€ 11750 Dinar. Dann gings weiter in unser heutiges Hotel, das sind kleine Blockhäuser ( siehe Bild), lustig gemacht. Doch innen wegen der Hitze ohne Klimanlage eher etwas heiss. Zudem hat es in der Nähe nur ein Restaurant, ein Fischrestaurant…….. Morgen gehts nach Novi Sad und dann weiter Richtung Belgrad.

Dalj, Kroatien 10 km vor Vukovar

Schon um 10 vor 7 sind wir unten beim Frühstücksbuffet eingetroffen und so sind wir schon um kurz vor 8 auf unsren Drahteseln mit Hightech gesessen. Nach kurzen 10 km dann die Grenze Ungarn -Kroatien. Zuerst von der Ferne sieht man die hohen Sicherheitstürme in denen wahrscheinlich Sicherheitsbeamte sitzen. Entlang der Strasse ein kilometer langer 2-3 m hoher Maschendrahtzaun mit Nato-S-Drahtrollen auf kroatischer Seite. Dann an der Grenze eine kilometerlange Schlange mit Lastwagen die rüberwollen. 2 Autos vor uns ein Russe in einem grossen eleganten Toyota. Die Pässe von dieser Familie werden genauestens untersucht und kopiert. Erst nach 15 Minuten darf der weiterfahren, die Frau im inneren zappelt aufgeregt rum. Schwupp schon sind wir dran. Aber bei uns geht das Ganze keine 10 Sekunden und schon sind wir drüber. In Kroatien soll man die Strasse nicht verlassen denn es seien noch zigtausende Tretminen vergraben. Also hier entfällt das: „Schnell mal raus in den Wald für kleine Jungs!“ Jetzt haben wir gesamthaft ca. 1600 km gemacht. Bei einer Umdrehung mit dem Bein machst du im mittleren Gang ca. 3 m. Bei 1600 km sind das 533000 Umdrehungen mit den Beinen, auf dem Velo hast Du Zeit zum rechnen. Aber wir kommen schnell voran, Mittagessen in Ossiek (siehe Bild) nach 70 km und dann zum schon gestern abend gebuchten Hotel in Dalj, für 26€ (fürs Doppel) ganz Ok. Heute waren es also 95 km, bei der Hitze am Mittag von 42 Grad auf meinem Thermometer im Tacho, auf der Lenkstange. Aber ich weiss schon warum, Du hast nur Fahrtwind und ein bisschen Kühlung wenn Du fährst. Morgen nach Serbien und Novi Sad, wenn wirs schaffen!

Nach 80 lockeren km um 14:30 schon in Mohacs, letzte Ungarn -Station, eingecheckt

Idealer morgen mit Frühstück schon um 10 vor 7 und so konnten wir schon um Punkt 8 Uhr auf die Strecke. Wir hatten gestern schon in Mohacs ein sehr schönes Hotel Szent Janos gebucht. Es liegt direkt an der Donau und genau dort wo die Fähre ankommt (siehe Bild aus dem Hotelzimmer). Wir sind jetzt also wieder auf der rechten Seite der Donau. Heute mittag haben wir in dem Dorf kein Restaurant sondern nur eine Bar gefunden. Dann haben wir im einzigsten Dorflädele ein paar Wienerle und ein Stück Käse mit zwei alkoholfreien Bieren getrunken. Leider haben wir dann gemerkt dass wir den Zimmerschlüssel mitgenommen haben. Den müssen wir jetzt noch auf die Post bringen. Müde sind wir eigentlich nach so nem Tag kaum. Also schon beinahe wie Ferien.

Kalosca nach 85km erreicht, die Sonne brennt

Heute um 8:30 los und mit Vollgas in die Pedale getreten. Trotz sehr gutem Kartenmaterial und Navi, haben wir uns leicht verfahren. Doch heute war die Hitze ein Problem. Bist du gestanden ist das Hemd sofort nass geschwitzt gewesen.Bist du gefahren ging es durch den Fahrtwind einigermassen. Auf dem Thermometer des Tachos habe ich glatte 41 Grad gemessen. So haben wir mehr als 3 Liter Wasser getrunken und wahrscheinlich alles rausgeschwitzt. Zum zmittag in Solt habe ich nur so eine Art Spinatflade genommen und Olaf nur ein Sandwich, damit wir nicht mit zu schweren Bäuchen losmussten. Nach weiteren 20 km haben wir einen halben Liter Zitronenlimo mit viel Eis reingeschüttet. Dann wieder ab auf die Strasse. Es war so heiss dass die Strasse am Horizont radikal flimmerte und so komisch verschwimmt. Da bist du über jede Kurve nach so langen Graden froh. Prompt war aber direkt nach der Kurve der Veloweg vorbei und wir mussten über eine Böschung uns wieder auf die Landstrassse wursteln. So sind wir heute in einem schön renovierten Altbau abgestiegen. Die installierte Klimaanlage tropft zwar ziemlich aggressiv, aber wir durften unsere zwei Velos im Sitzungsraum abstellen (siehe Bild). Total sind wir jetzt ab Donaueschingen 1415 km gefahren. Dann kommst Du schweissgebadet endlich in das Hotelzimmer, dann fängt die Arbeit erst richtig an. Duschen, Kleider aus Tasche, Pyjama, Kulturbeutel raussuchen. Wäsche waschen und aufhängen. Einloggen ins Internet, Mailpost beantworten, Blog schreiben….. und am morgen das gleiche rückwärts. Dann noch das unangenehme einschmieren der Sonnencreme-alles klebt. Aber diese Sonnencreme ist nach einer dreissigjährigen Evaluation zu unserer Familiensonnencreme geworden. Ich habe dann gleich eine grosse 500ml Flasche dabei und sie funktioniert, nie ein Problem mit Sonnenbrand. Was sich auch erledigt hat sind die Probleme mit dem Hinterteil. Jetzt wird garnicht mehr gecremt und alles ist gut, ausser das nach 6-7 Stunden so ein permanentes Sitzfleischweh startet. Für dieses Problem haben wir noch keine Lösung gefunden.

Nach 90 schwierigen Hitzekilometern über Budapest nach Rackeve

Wir waren natürlich viel zu früh fürs Buffet am Camping und haben so rasch gepackt und sind schon um 7:30 auf unseren Alu/Carboneseln gehockt. In einem Vorort von Budapest dann die ersten Kaffee und ein Gutsle gegessen. Die Piste war bis dahin eher mies, mit vielen Schlaglöchern und Wellen. Da fällt deine Durchschnittsgeschwindigkeit gerade auf 15-16 km von bisher 20. In Budapest musste Olaf dann ins weltberühmte Cafe Gerbeaud, naja ziemlich viel Prunk(siehe Foto), aber ein sehr sauberes WC wenigstens. Anschliessend sind wir noch ne Runde durch Budapest. Die Strassen, Wege und Buckelpisten aus Budapest sind katastrophal und nicht würdig für den Donauradweg. So oft wie heute haben wir wohl noch nie gestöhnt über Schlaglöcher, falsche Wege und unverständliche Beschilderung. Zmittag gabs dann in Dunaharaszti leider gab es dort nur Buffet, das heisst wir haben wohl etwas zuviel gegessen. So gings mit lahmen Beinen weiter und prompt in die nächste Sackgasse, weil die hier einfach schlecht/dumm/ungeschickt beschildern. Ob da wohl auch der Orban dahinter steckt ? Die Hitze hat deutlich zugenommen bis wir auf weiter Flur plötzlich im Sand steckengeblieben sind und wieder zurück mussten. Nach weiteren 20 km sind wir dann in einem Hotel steckengeblieben das DunaRelax Hotel mit 4 **** eigentlich ein bisschen übertrieben nach unserem Massenschlag von gestern, aber für 90€ mit HP (also Abendessen und Frühstück) kann man nicht maulen und wir haben ja gestern gespart. So Schluss für heute ich schau mir jetzt mal in der Hitze den SPA Bereich hier im Hotel genauer an.